Kostenfreie Online-Fortbildung
Samstag 18. 09. 2021 von 09:00 bis 16:30 Uhr

Aktuelle Entwicklungen in der Psychodermatologie“

Jahrestagung 2021 des Arbeitskreises Psychosomatische Dermatologie/ Sektion der Dt. Dermatologischen Gesellschaft
organisiert durch die Verhaltenstherapie Falkenried

Wissenschaftlicher Leiter : Prof. Dr. rer. medic. Christian Stierle

Eine Akkreditierung mit 11 Fortbildungspunkten wurde bei der Ärztekammer Hamburg beantragt.

Die Fortbildung findet über Zoom statt. Bitte melden Sie sich hier an:

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Dem Zusammenspiel von dermatologischen Erkrankungen mit psychischen Erkrankungen und Prozessen kommt in der Versorgung eine große Bedeutung zu. Menschen mit Hauterkrankungen wie Psoriasis, Neurodermitis oder Akne weisen häufig starke psychische Belastungen auf. Bei Erkrankungen wie der Körperdysmorphen Störung, Skin Picking Disorder oder bestimmten Zwangsstörungen gibt es ebenfalls einen engen Zusammenhang zwischen Haut und Psyche. Die Jahrestagung des Arbeitskreises Psychodermatologie widmet sich aktuellen Themen und Entwicklungen im Zusammenspiel zwischen Haut und Psyche.

Neben aktuellen epidemiologischen Zahlen zur Nutzung von körperverändernden Eingriffen (Body Modification) wird im ersten Vortrag auch auf die Motive, warum Menschen diese Eingriffe nutzen und welchen Zweck diese damit verfolgen eingegangen.

Ein weiterer Vortrag beschäftigt sich mit Techniken, wie Ekel und Schamerleben therapeutisch verändert werden können und so Patienten maßgeblich unterstützt werden können. Hierzu werden Ergebnisse aus experimenteller Forschung zu verschiedenen Re-Scripting -Techniken berichtet.

Erste Ergebnisse aus der Anwendung schematherapeutischer, psychotherapeutischer Methoden insbesondere in der Behandlung von Menschen mit Psoriasis stehen in einem weiteren Vortrag im Fokus.

Ein State of the Art-Vortrag gibt einen Überblick über aktuelle Trends und Anwendungsbereich der Psychodermatologie.

Ein weiteres Thema sind Erwartungen und Wünsche von Patienten innerhalb der dermatologischen Behandlung und welche klinischen Versorgungsimplikationen auf Basis der empirischen Ergebnisse abgeleitet werden können.

Die psychoneuroimmunologischen Grundlagen des Zusammenhangs zwischen Stress und Hauterkrankungen werden in einem weiteren Vortrag behandelt. Hier wird u.a. auf verschiedene Forschungsparadigmen sowie deren Vor- und Nachteile eingegangen.

Flankiert wird das Vortragsprogramm um anschließende Plenumsdiskussionen sowie um psychotherapeutische Übungen in z.T. Kleingruppen (Breakoutrooms).