Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) emotional-instabilen Persönlichkeitsstörung

Borderline-Persönlichkeitsstörung (abgekürzt BPS) ist eine schwerwiegende Erkrankung. Sie drückt sich durch große Instabilität in zwischenmenschlichen Beziehungen, in extrem stark wechselnden Stimmungen und durch Unsicherheiten im Selbstbild aus.
Gemeinsam ist den Betroffenen ein unangenehmes Gefühl der äußersten inneren Anspannung und ein Wechsel der Gefühle – zwischen Liebe und Hass, Euphorie und Niedergeschlagenheit, Selbstzweifel und Selbstüberschätzung. Um die innere Spannung abzubauen neigen einige der Betroffenen zu selbstverletzenden Verhalten, begehen Suizidversuche oder erleben sich nicht mit sich im Einklang (Dissoziationen).
Die BPS wird sehr häufig von weiteren Belastungen begleitet, darunter dissoziative Störungen, Depressionen sowie verschiedene Formen selbstverletzenden Verhaltens (SVV). Die Störung tritt häufig zusammen mit anderen Persönlichkeitsstörungen auf. Der Ursprung liegt oftmals im frühen Erwachsenenalter oder in der Pubertät und drückt sich in verschiedenen Lebensbereichen aus.

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