T h e r a p i e s c h w e r p u n k t e

Depression
In depressiven Episoden leidet der Betroffene gewöhnlich unter gedrückter Stimmung, Interessenverlust, Freudlosigkeit und einer Antriebsverminderung. Es besteht erhöhte Ermüdbarkeit und ein Rückzug von Aktivitäten. Deutliche Müdigkeit tritt oft nach nur kleinen Anstrengungen auf. Weitere Beschwerden können Konzentrationsstörungen, gemindertes Selbstwerterleben, Schuldgefühle, pessimistische Lebensgrundhaltung, Selbsttötungsgedanken/-handlungen, Schlafstörungen und Appetitstörungen seien. Welche Symptome im Vordergrund stehen, ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich, so dass depressive Störungen leicht übersehen und nicht rechtzeitig psychotherapeutisch und / oder psychopharmakologisch behandelt werden. Depressive Störungen können als einmalige Episode oder wiederkehrend (rezidivierend) und mit unterschiedlichem Schweregrad auftreten. Insbesondere die Ausprägung der Beschwerden entscheidet, welche Behandlungsmethode/-setting aktuell das richtige ist. Depressionen können in allen Lebensphasen vom Jugendalter bis ins hohe Alter vorkommen. Sie sind die am häufigsten auftretende psychische Erkrankung. Etwa 17 Prozent der Bevölkerung erkranken mindestens einmal in ihrem Leben an einer behandlungsbedürftigen Depression. Frauen doppelt so häufig wie Männer.

 

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